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Tierwohl in Münster: EIN leckeres Gericht genießen. ZWEI Tieren ein gutes Leben schenken.

[av_dropcap1U[/av_dropcap1Unter diesem Motto startete im September ein besonderes Projekt zusammen mit dem Münsteraner Blog „Weidefunk“: Mit wechselnden Gerichten wollen wir bis Weihnachten die muttergebundene Kälberaufzucht unterstützen. Was ist das?

Muttergebundene Kälberaufzucht

Normalerweise werden auf Milchviehbetrieben die Kälber direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt. Das ist üblich, damit wir Menschen die Milch trinken können.

Es gibt nur einige wenige Milchviehbetriebe in ganz Deutschland, die sich bewusst gegen die Trennung von Mutter und Kalb entschieden haben. Wie Astrid Hellmig und ihre Familie. Sie betreiben die muttergebundene Kälberaufzucht: Bei ihr dürfen Kühe Mütter sein.

Um die Aufzucht der Kälber zu finanzieren, reicht der Ertrag aus der Milch nicht aus. Auch als Bio-Milchviehbetrieb bekommt der Hof Hellmig nicht so viel am Ende des Monats raus, dass dadurch die Kälber bei den Müttern bleiben dürfen. Daher muss das Fleisch der Tiere, die bei ihren Müttern leben dürfen, bis sie vollständig ausgewachsen sind, später verkauft werden. Die gängige Alternative besteht heute noch darin, dass die Kälber nach der Trennung von der Mutter nach 2 bis 3 Wochen zum Mäster kommen.

Unterstützen durch Genuss

Hier setzt unser Projekt an: als eines der ersten Restaurants in Deutschland wollen wir das Konzept der muttergebundenen Kälberaufzucht gezielt unterstützen und uns so gegen die Trennung von Mutterkuh und Kalb einsetzen.

Mit jedem Gericht, das wir entsprechend kennzeichnen, unterstützen Sie Astrid und die muttergebundene Kälberaufzucht. Das in diesen Gerichten verarbeitete Rindfleisch stammt von Tieren, die bei ihren Müttern im Herdenverbund auf der Weide leben dürfen, bis sie vollständig ausgewachsen sind. Eine absolute Ausnahme!

Wollen Sie mehr zum Thema erfahren? Hier geht es entlang!

Projektpartner Weidefunk

Der Weidefunk ist ein Blog für VerbraucherInnen, die Fleisch, Milch & Co. aus ehrlich besseren Quellen kaufen möchten. Die Weidefunkerinnen stoßen gezielt Projekte an, um Menschen Wege zu zeigen, wie wir gemeinsam und durch unsere tägliche Kaufkraft eine ehrlich tiergerechteren Landwirtschaft schaffen und unterstützen können. Sie wollen Lust machen zu erkennen:

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